19. November 2017 Ausstellung, Home

Kaleidoskop der Bilder - Ausstellung im Haus Kunst Mitte BerlinEins meiner Bilder, "Working Kitchen" (2016), ist im Moment in einer Gruppenausstellung zu sehen. Sie trägt den Titel "Kaleidoskop der Bilder" und zeigt verschiedene Künstler*innen im Haus Kunst Mitte. Gezeigt wird in erster Linie Malerei, aber auch Zeichnungen und Fotografien. Die Werke stammen aus unterschiedlichen Jahrzehnten, so ergibt sich auch je nach Künstler*in ein ganz spezielles Thema. Als ob sie aus de Ecke Ihrer jeweiligen Zeit miteinander kommunizieren, aus den unterschiedlichen Erfahrungen und Bedeutsamkeiten heraus.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 16.12.2017.

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 15 - 18 Uhr

Sa. 13 - 16 Uhr, und nach Vereinbarung

 
Haus Kunst Mitte
Heidestraße 54
10557 Berlin
 
Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn und Bus nach Hauptbahnhof (ca. 300m Fußweg).
7. Januar 2017 Ausstellung, Kunst

Flyer Ausstellung Haus Kunst Mitte

Eine Doppelausstellung von Manfred Bartling und mir wird im Haus Kunst Mitte gezeigt. Arrangements von monochromen Scheiben treffen dort auf gegenständliche Malerei.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 13. Januar 2017 eröffnet, und ist bis zum 4. März 2017 zu sehen.

Die Räume des Hauses Kunst Mitte in der Heidestraße sind großzügig bemessen. Ich werde einen großen Teil meiner Arbeiten zeigen. Ein Gegenpol bilden die Arbeiten von Manfred Bartling aus den 80er Jahren. Cluster von verschiedenfarbigen monochromen Scheiben erzeugen an Figuren ähnelnde Formen. Die Figuren scheinen verschiedene Haltungen anzunehmen: Haltungen, die, analog zu ihrer Einfarbigkeit, schlicht und klar in ihrer Eindrücklichkeit sind. Dazu werden meine Bilder aus verschiedenen Serien gezeigt, die einen Überblick über die letzten Jahre geben. Die Serie "How to Repair a Chair" wird hier zum ersten Mal gezeigt.

Manchen ist die Heidestraße noch als Galeriestandort ein Begriff, bevor vor einigen Jahren die meisten wegzogen. Hier wird nun gebaut, das ganze Areal um die Heidestraße soll erschlossen werden. Mit dem Haus Kunst Mitte ist ein Ausstellungsort an diesem Standort geblieben.

 

Karte Heidestraße Berlin
© OpenStreetMap contributors

Eröffnung: Freitag, 13. Januar 2016 15 - 21 Uhr

Ausstellung: 14. Januar - 4. März 2017

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 15 - 18 Uhr

Sa. 13 - 16 Uhr, und nach Vereinbarung

 
Haus Kunst Mitte
Heidestraße 54
10557 Berlin
 

Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn und Bus nach Hauptbahnhof (ca. 300m Fußweg).

26. Dezember 2016 Idee & Theorie

Jeder Mensch sammelt Bilder, im Kopf und in Erinnerungen, auf der Festplatte, dem virtuellen Account und dem Platz an der Wand.

Die Digitalisierung hat eine Bilderflut gebracht, mit Milliarden öffentlich zugänglichen Bildern. Seit Jahren geht die Zahl der ins Internet hoch geladenen Fotos steil nach oben. Das gefällt nicht jedem*r, manche sind durch die Bilderflut erschöpft.

Da es früher einfach weniger Bilder gab, wurden sie anders rezipiert als heute. Allein das Erstellen eines Bildes war einer besonderen Gelegenheit vorbehalten oder es wurden besondere Ansprüche daran gestellt, z.B. das Foto der Familienfeier, die Abbildung der "objektiven Wahrheit" in der Tageszeitung, das künstlerische Bild eines seelischen Zustandes, die Übermittlung der "richtigen"Ästhetik.

Während Bilder früher eher betrachtet wurden, sind sie heute im Internet Mittel der Kommunikation. Sie sind befreit von Ansprüchen, Erhabenheit und tiefsinniger Bedeutung. Zwar haben Künstler*innen durch Zufalls- und anderen Techniken auch früher versucht, das Bild zu "befreien", aber erst mit der technischen Entwicklung und der Massenverfügbarkeit von Smartphones und Digitalkameras hat sich allein durch die schiere Anzahl von Bildern ihr Nimbus verändert. Das Einzelbild wird zu einem Teil eines Bilderflusses. Die Wahrnehmung muss sich den neuen Zeiten anpassen.

Zwar werden auch heute in Redaktionen und Kunsthallen Ansprüche an Bilder gestellt - durchaus auch höher als früher, um sich von der zunehmenden Masse an Bildern abzuheben - aber im Internet dominiert das Gesetz von Berechnung, Messung und Anzahl. Es gibt mehr Stockfotos als Kunstwerke, mehr Privatfotos als redaktionelle Fotos. Die Masse ist gewichtiger und hat Recht.

Jedes Bild im Netz ist gekoppelt an einen genauen Punkt in der Zeitleiste, mit sekundengenauen Aufnahme- und Hochladedatum. Dieser exakte Zeitpunkt ist schon in der nächsten Sekunde verfallen, und das Bild reiht sich ein in den allgemeinen Fluss. Denn die Zeit kann im Internet nicht angehalten werden. Vor dem Overload gibt es ein Vergnügen am Bilderfluss, der Diversität der Motive und der Leichtigkeit, mit dem sie auftauchen und wieder im Strudel verschwinden.

Im Gegensatz dazu ist ein Ölbild starr, unbeweglich, mehrdeutig. Malerei hält zwar auch nicht ewig, aber bedeutend länger als das flüchtige virtuelle Einzelbild. Malerei bedeutet das Ausdehnen von Zeit.

Malerei ist durch ihre Materialität und Körperlichkeit eine Erweiterung des Ichs. Ein Ölbild oder eine Fotografie an der Wand ist ein eigenständiges Objekt. Diese... Weiterlesen

21. Juli 2016 Ausstellung, Kunst

Am 30. und 31. Juli 2016 findet die Ausstellung SHE in London statt. Der Name ist Programm: es geht um die Konstruktion von Feminität und Identität.

Das Multi Media Kunst Event wird von Sweet 'Art ausgerichtet, mit über 60(!) teilnehmenden Künstler*innen. Die Ausstellung SHE ist Teil des Perform Gender Festivals von Ugly Duck.

Da das Thema ziemlich umfassend ist, darf eine*r gespannt sein auf Arbeiten zwischen Provokation und Reflexion.

SHE balancierend zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Autarkie, zwischen kollektiven Widersprüchen und Selbstvergewisserung. SHE, die vorwärts schreitet vom Bewusstsein über ihre Position in der Welt zu darüber hinausgehenden Visionen und surrealen Ideen.

Es ist ein Thema, das den Intellekt durchbricht, weil es eine direkte Beziehung zum Selbst, zum Körper und zur Identität herstellt. SHE ist ein Gender-Thema, und Gender tangiert alle auf einer sehr persönlichen, spannungsvollen Ebene.

Die Ausstellung wird flankiert von der Sweet 'Art Party am Samstagabend mit Freebies, interaktiven Kunstwerken und Überraschungen. Dazu gibt es Performances und parallele Ausstellungen in den USA und Vietnam. Nicht zu vergessen die Theaterstücke vom Perform Gender Festival…

Neben der Ausstellung ist auch der Ort interessant: 47-49 Tanner Street ist ein altes viktorianisches Warenhaus, dass auch für Dreharbeiten und Fotoshootings genutzt wird.

 

Öffnungszeiten:

Samstag, 30. Juli 2016 10–22 Uhr

Sonntag, 31. Juli 2016 10–19 Uhr

Eröffnung: Samstag, 30. Juli 16–18.30 Uhr

After Party: Samstag, 30. Juli 2016 18.30–22 Uhr

Sweet 'Art | SHE

47-49 Tanner Street
London SE1 3PL
UK

Ugly Duck | Perform Gender Festival

14. Juli 2016 Ausstellung, Kunst

Am Freitag, 29. Juli eröffnet die XXS Ausstellung im BERLIN BLUE art space. Die Ausstellung ist bis zum Sonntag, 31. Juli zu sehen.

Eine große Anzahl Künstler*innen widmet sich dem kleinen Format. Ich freue mich auf eine faszinierende Vielfalt von Arbeiten.

Das kleine Format bedeutet Reduktion, Konzentration auf das Wesentliche oder Konzentration auf einen Aspekt. Ich mag das kleine Format sehr, weil es immer einen Bruchteil enthält: den Bruchteil eines Gedankens, einer Geschichte; den Teil einer Sequenz, die Nuance einer Idee.

Das kleine Format kann eben nicht durch schiere Größe die Aufmerksamkeit an sich reißen.

Es hat meine Sympathie, weil es nichts Imposantes an sich hat, sondern immer ein wenig auf das Wohlwollen des*der Betrachter*in angewiesen ist, ihm etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Ein kleines Format hat etwas mental-flüchtiges an sich, ungefähr so wie ein Denkanstoß.

 

Eröffnung: Freitag, 29. Juli, 18-21 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 30. und 31. Juli 12-18 Uhr

 

© OpenStreetMap contributors

BERLIN BLUE art space

Köpenicker Straße 96
10179 Berlin

Öffentliche Verkehrsmittel:

 S 5,7,75 Jannowitzbrücke
U 8 Heinrich-Heine-Straße
U 2 Märkisches Museum
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Malerei und der halbe Rest des Lebens - Felicia Hanhardt abonnieren